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Edeka Südwest Fleisch setzt auf den Brühwurstprofi im High-End-Bereich.

TEXTOR TS700 Linienkonzept: mit einem Schnitt das ganze "Büfett".

Mit Produktionslinien, die mehr können als nur eine Wurstsorte portionsweise zu verarbeiten, verschaffen sich Lebensmittelhersteller mehr Freiraum für eine geschmackvolle Produktvielfalt. Doch bei aller gebotenen Varianz: Die Flexibilität darf nicht zu Lasten der Gesamtanlagenverfügbarkeit gehen – vor allem nicht durch zu lange Rüstzeiten. Wie sich Flexibilität und Produktivität perfekt verbinden lassen, zeigt der Blick in die Wurstverarbeitung bei Edeka Südwest Fleisch. 

Das Ergebnis überzeugt – geschmacklich, wie optisch. Bei Edeka Südwest Fleisch sprechen sie in der Produktion von einem „Büfett“, wenn in der Anlage drei unterschiedliche Wurstspezialitäten mit fein geschindeltem Schnittbild zweifach überlappt den Weg in die Verpackung finden. Die Besonderheit: Der eingesetzte Slicer schneidet alle drei Wurstsorten in einem Arbeitsgang, obwohl sich diese in ihrer Konsistenz deutlich voneinander unterscheiden. Die optimale Lösung für diese Anforderungen fand Edeka in einem Linienkonzept von Weber Maschinenbau mit TEXTOR Slicer TS700. Die Gründe für die Leistungsfähigkeit der neuen Linie sind im Detail vielfältig. Aus der Entfernung betrachtet liefert vor allem der optimal abgestimmte Verbund der unterschiedlichen Linienkomponenten die hohe Effizienz. Das dafür notwendige Engineering lag in der Hand des Projektvertriebs des Slicer-Marktführers Weber Maschinenbau. Dank langjähriger Erfahrung verfügt das Team über die nötige Kompetenz, solch komplexe Anforderungen punktgenau zu liefern. Das Leistungsspektrum reichte von der generellen Auslegung und Integration der notwendigen Maschinenmodule über die Inbetriebnahme und Werksabnahme im Rahmen eines FAT (Factory Acceptance Test) bis hin zum SAT (Site Acceptance Test) vor Ort samt Übergabe an den Kunden. 
 

Blutwurst, Leberrolle & Schwartenmagen.

Spezialist für geslicte Wurst in allen Lagen.

Blutwurst, Leberrolle, Schwartenmagen: drei typische Vertreter von Kochwurstspezialitäten, die gerne als gemischte Packung in den Handel kommen. Edeka Südwest Fleisch in Rheinstetten nahe Karlsruhe verarbeitet die drei Wurstsorten in einem Produktionsgang. Die neue Linie ist dafür mit einem TEXTOR Slicer TS700 ausgestattet, der wiederum mithilfe eines passend konfigurierten und speziellen Sichelmessers präzise und schnell in der Lage ist, die drei Sorten trotz ihrer unterschiedlichen Texturen und Eigenschaften in nur einem Arbeitsgang zu schneiden. Wie alle TEXTOR- und Weber-Slicer-Messer kommt auch das hier eingesetzte Durablade Sichelmesser aus eigener Entwicklung und Fertigung. Der Slicer ist nach Auskunft von Matthias Köster, Area Sales Manager bei Weber Maschinenbau, „ein Spezialist für die Verarbeitung von Brüh- und Kochwurst als Kaliberware. Es gibt keine leistungsfähigere, flexiblere, hygienischere und kompaktere Lösung im Markt.“

Obwohl der Slicer mit seiner extrem kompakten Bauweise nur einen geringen Platzbedarf hat, realisiert er dank großem Schneidschacht und sehr kurzer Wiederbeladezeiten eine hohe Ausbringleistung. Besonders die Leistung und damit der Durchsatz sind im besonders hart umkämpften Wurst-Markt oft entscheidend. Hoher Preisdruck bestimmt das Tagesgeschäft. Neben Produktqualität zählen jeder Cent und jedes Päckchen mehr. Da fällt die Wahl des Equipments nachvollziehbarerweise auf eine Lösung, die beste Schneidergebnisse und hohe Leistung mit einer auf das Wesentliche reduzierten, funktionalen Ausstattung verbindet. All das ist vereint im TEXTOR Slicer TS700, steht das Unternehmen doch für smarte, einfache und vor allem leistungsstarke Lösungen.

Effizienz und Präzision sorgen für Mehrwert.

Flexibel anpassbare Produktionslinie.

Da der TS700 die Realisierung einer Vielzahl von Anwendungen ermöglicht und sich einfach umrüsten lässt, eignet er sich besonders für Lebensmittelbetriebe, die mit schnell wechselnden Anforderungen des LEH konfrontiert sind und zunehmend individuellere, kleinere Chargen produzieren müssen – also die perfekte Wahl für Edeka Südwest Fleisch. 18 unterschiedliche Anwendungen sind in der Steuerung der Anlage vorkonfiguriert. Produktwechsel sind aufgrund der guten Vorbereitung in der Automatisierung mit wenigen Handgriffen erledigt. Möglich ist das dank einer Modulcheckliste, die dem Bediener jeden Arbeitsschritt visuell anzeigt und quittieren lässt. Die Rüstzeiten bei gleicher Produktart liegen bei unter 15 Minuten. Stehen umfangreichere Formatwechsel an der Verpackungsmaschine und ein Messertausch an, „kann das auch eine halbe Stunde werden“, erklärt Christopher Benz Betriebsleiter für die Wurstproduktion bei Edeka Südwest Fleisch. Der 2011 in Rheinstetten fertiggestellte Betrieb beliefert mit seinen rund 1.400 Beschäftigten mehr als 1.100 Märkte in Südwestdeutschland vom Bodensee bis ins Saarland. Geht es um Qualität und Geschmack, dann zählen für Edeka immer mehr Regionalität, Tierwohl und Nachhaltigkeit. Dieser Anspruch spiegelt sich in der engen Zusammenarbeit mit rund 800 regionalen Landwirten sowie in der Vermarktung von Premiumprodukten wider. Das Fleisch kommt dann von Tieren aus den Haltungsformen 2 bis 4.

Ein beliebter Vertreter dieser nachhaltigen Haltungsformen in den Kühlregalen des Lebensmitteleinzelhandels heißt Fleischkäse, der ebenfalls vom TEXTOR Slicer in feine Scheiben geschnitten wird. Hat die Linie beim ersten Auftrag des Tages noch drei unterschiedliche Brühwurstspezialitäten doppelt überlappt portionsweise geschnitten und verpackt, sieht die Verarbeitung beim Fleischkäse etwas anders aus. Die Produktzuführung versorgt den TEXTOR-Slicer jetzt nicht mehr dreifach, sondern aufgrund der größeren Produktabmessungen zweifach. Für die Produktion dieser Anwendung war es ausreichend, einige wenige Führungen und schneidrelevante Varioteile anzupassen.

Eine leicht veränderte Aufgabe gibt es auch für den TEXTOR-Überlapper. Dieser fährt nicht mehr drei geschindelte Lagen übereinander bei doppelter Überlappung, sondern nur noch zwei Spuren mit einer Überlappung. Letztlich sind es egalisiert 100 Gramm, die in zweimal drei geschindelten Scheiben überlappt vollautomatisch ihren Weg in die tiefgezogene Verpackung finden. In Zeiten von steigenden Rohstoffpreisen ist dabei ein besonderer Mehrwert, dass die Weber Linie so effizient und präzise arbeitet, dass minimales Give-away und maximale Produktausnutzung garantiert sind. 

Unkomplizierte, transparente Kommunikation auf Augenhöhe.

Breites Portfolio und Kompetenz schaffen Raum für Möglichkeiten.

Die beiden Produktionsbeispiele machen deutlich, dass kurze Rüstzeiten ein entscheidendes Kriterium sind für hohe Produktivität. „Die notwendige Zeit für einen Produktwechsel spielt eine große Rolle“, betont Sven Kreiser aus der technischen Projektsteuerung bei Edeka Südwest Fleisch. Gemeinsam mit seinem Kollegen Christopher Benz war Kreiser maßgeblich an der Linienkonzeption und Umsetzung des Projektes beteiligt. „Die Kommunikation mit den Herrn Kasek, Herrn Köster und dem Rest des Weber Projektteams war immer unkompliziert, transparent und auf Augenhöhe. Das war für uns extrem wichtig, denn kurze Wege und direkte Entscheidungsmöglichkeiten können für eine schnelle und erfolgreiche Projektumsetzung entscheidend sein“, unterstreicht Kreiser. Was sich am Ende des Tages – oder besser nach erfolgreicher Abnahme – mit einer Produktionsanlage herstellen lässt, ist eine Frage des verfügbaren Lösungsraumes. Dieser orientiert sich an den Kundenwünschen und findet seine Grenzen darin, „was dafür an Zubehör notwendig ist und wie komplex das Ganze werden darf“, berichtet Weber-Projektleiter Dennis Kasek. „Komplex“ steht bei der Linie in Rheinstetten vor allem für die Vielzahl an Überlappungsanwendungen. Kasek: „Das kann zweifach, dreifach oder auch vierfach sein. Wir sind da sehr flexibel und lösungsorientiert, ganz nach Anforderung des Kunden.“

Weniger komplex, dafür aber umso herausfordernder, ist die Frage: Wie lassen sich Tempo, Varianz und Präzision auch noch auf eng begrenztem Raum unterbringen? „Wir haben beim Anlagenlayout stark an der Länge eingespart“, erzählt Dennis Kasek. „Die wenigsten Betriebe sind mit Platz gesegnet und es gibt immer bauliche Restriktionen. Unser breites Portfolio schafft aber die notwendigen Möglichkeiten, um auch in solchen Fällen optimale Lösungen zu finden.“ In der Tat: Bei Edeka sind es vor allem Stützen, die eine gedankliche, rote Linie markieren, wie breit die Linie werden darf. Die umgesetzte Weber-Lösung mit TEXTOR-Equipment verzichtet aus Raumgründen daher unter anderem darauf, üppig dimensionierte Schutzabdeckungen zu verwenden. Das ist nicht nur ein klares Plus in Sachen Platzeinsparung, sondern ebenso im Rahmen von Reinigungsarbeiten. Bei dieser essenziell wichtigen Tätigkeit sind Schutzhauben meist im Weg. Auch hier zahlt sich daher das einzigartige, offene Hygienedesign des TEXTOR Slicers aus, der mit robuster Technik in hoher Schutzart ausgestattet ist. „Das offene Design hat anfangs schon mit Blick auf die Betriebssicherheit für Skepsis gesorgt, aber die Anlage läuft verlässlich. Gerade im Slicer sind alle Funktionen sehr gut einsehbar und das Ganze lässt sich entsprechend gründlich und einfach reinigen. Das war wirklich eine gute Entscheidung“, freut sich Christopher Benz. 

"Wir haben wenige Partner, mit denen wir so gut zusammenarbeiten"

Zuhören und verstehen, was Anwender brauchen.

Maschinen sind ein Betriebsmittel – und kein Selbstzweck. Daraus folgt, dass Produktionsanlagen idealerweise die Erwartungen des Kunden und seiner Produktionsbelegschaft erfüllen. Was auf den ersten Blick selbstverständlich klingt, erfährt in der Realisierung aber schnell Grenzen. „Wir wollen das bekommen, was wir bestellt haben. Das klappt nicht unbedingt bei allen Herstellern“, merkt Sven Kreiser an. Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf bewerten die Investitionsentscheider bei Edeka Südwest Fleisch nicht nur die zu bestellende Hardware, sondern vor allem auch die Zusammenarbeit auf dem Weg dorthin, die Engineeringkompetenz sowie den Service drum herum. „Wir ziehen ein Projekt durch, bis es wirklich läuft. Dabei macht auch der persönliche Kontakt viel aus“, unterstreicht Matthias Köster, der als verantwortlicher Vertriebler erster Ansprechpartner für Edeka Südwest Fleisch ist. 

In puncto Service sind sie bei Edeka nach Aussage von Christopher Benz sehr zufrieden: „Wir haben wenige Partner, mit denen wir so gut zusammenarbeiten – auch wenn es in anspruchsvollen Projekten durchaus Herausforderungen geben kann. Hier zählt dann, wie wir gemeinsam eine Lösung finden. Und gerade an diesen Herausforderungen merkt man als Kunde letztendlich, ob hinter den Service- und Partnerschaftsversprechen wirklich Substanz steckt oder ob das nur heiße Luft ist.“

In Bezug auf den hohen Anspruch an die Verfügbarkeit dieser Linien muss es im Service schnell und unkompliziert ablaufen. „Und das merken wir uns und speichern das mit Blick auf weitere Investitionen auch ab“, bringt es Kreiser auf den Punkt. Es überrascht also nicht, dass Edeka Südwest Fleisch zu den langjährigen Bestandkunden des Aufschnittexperten Weber Maschinenbau zählt.

Im Bild: Christopher Benz (li.) und Sven Kreiser (re.), Edeka Südwest Fleisch
Autor: Thorsten Sienk, Fachredakteur

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