Breidenbacher Schüler lernen, wie man besser abschneidet

Wie kommen Wurst und Käse perfekt geschnitten und portioniert ins Supermarkt-Kühlregal? Genau dieser Frage sind am vergangenen Donnerstag 30 Siebtklässler der Mittelpunktschule Breidenbach bei Weber Maschinenbau auf den Grund gegangen.

Beim Weltmarktführer für Hochleistungsschneidmaschinen für die Verarbeitung von Wurst, Schinken und Käse bekamen die Schüler einen Einblick in den täglichen Ablauf eines international ausgerichteten Industrieunternehmens. Die Tour durch den Betrieb leiteten Auszubildende aus dem kaufmännischen Bereich des Breidenbacher Unternehmens.

Für die siebten Klassen der Mittelpunktschule (MPS) Breidenbach markiert die Stippvisite den Start in das sogenannte 'Kompetenzfeststellungsverfahren' der Schule - also den Beginn der beruflichen Orientierung. 'Wir wollen die Jugendlichen schon früh für die spätere Berufswahl sensibilisieren', erklärt Koordinatorin Schneider. Bei der Betriebsbesichtigung schlüpften nun die kaufmännischen Weber-Auszubildenden des Unternehmens in die Rolle der Dozenten. Die jungen Frauen und Männer hatten die Gelegenheit, Wissen und Erfahrung der letzten Jahre an die jungen Gäste weiterzugeben. Mit einem ausgewogenen Programm aus Theorie und Praxis präsentierten die Azubis ihren Zuhörern, wie es nach Haupt- und Realschulabschluss oder Abitur weitergehen kann.

Richtig spannend wurde es für die Breidenbacher Schüler dann beim praktischen Teil, der Vorführung einer der Weber Slicer. So ein System einmal live in Aktion zu sehen, sorgte für große Augen und noch größere Begeisterung unter den jungen Zuschauern. Die einzelnen Berufsbilder, die ein Industriebetrieb benötigt um effektiv arbeiten zu können, lernten die Schüler schließlich durch kurze Abstecher in die einzelnen Abteilungen kennen - von der Maschinenmontage bis hin zum Einkauf. Diese Art einer Ausbildungspatenschaft zwischen Weber Maschinenbau und der MPS hat sich in den letzten Jahren mehr als bewährt. 'Aus diesem Grund wünsche ich mir, dass wir die gut funktionierende Zusammenarbeit noch viele Jahre weiter fortsetzen können', sagt Ute Schneider.

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