Weber Mitarbeiter mit Rudolf-Loh-Preis ausgezeichnet

Vier Absolventen der Weiterbildung zum Staatlich Geprüften Techniker krönten ihr Abschlussprojekt mit einer Auszeichnung.

Die „Entwicklung und Fertigung eines Teststands zur Analyse und Definition von Parametern an Kugelgewindetrieben“ hatte die Jury überzeugt und den Ersten Platz im Wettbewerb um den Rudolf-Loh-Preis gebracht. Zwei der vier Teammitglieder arbeiten bei Weber Maschinenbau in Breidenbach: Deborah Freistein als Detail-Konstrukteurin in der Entwicklungsabteilung und Markus Haas als Software-Entwickler in der Automatisierungstechnik. Wie ihre Teamkollegen erhielten beide jeweils eine Urkunde und 200 Euro Preisgeld. In der Endrunde, für das sie sich bereits im März qualifiziert hatten, konnte das Team um die beiden Weber Mitarbeiter fünf weitere Projektgruppen hinter sich lassen.

Teststand für Weber Qualitätssicherung

Berufsbegleitend hatten die Weber Absolventen in den Fachrichtungen Maschinentechnik (Deborah Freistein) und Elektrotechnik (Markus Haas) über  vier Jahre – zweimal wöchentlich abends sowie samstags morgens – rund 2400 Unterrichtsstunden belegt. In die abschließende Projektarbeit, die sie in Kooperation mit Weber entwickeln und durchführen konnten, haben sie ebenfalls sehr viel Freizeit investiert. Der Teststand wurde im Juli in der Breidenbacher Weber Qualitätssicherung in Betrieb genommen.

Der Rudolf-Loh-Preis wurde von den beiden Inhabern Friedhelm und Joachim Loh gestiftet – im Gedenken an ihren Vater und Firmengründer Rudolf Loh, der im Jahr 2013 einhundert Jahre alt geworden wäre. Die Jury besteht aus Vertretern der Loh Unternehmensgruppe in Haiger, Mittelhessen. Kriterien, die zur Auswahl der Sieger führten, waren der Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgabe, die Kreativität der Lösung sowie Nutzen für Menschen, Unternehmen und die Region und die Lösungsstärke der Problemstellung.

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