Zwei Männer in weißen Kitteln inspizieren die Produktionslinie von Weber.
Customer Story Aarnink Vleeswaren.

„Flexibilität hat bei uns Priorität. Dank Weber können wir ohne lange Umrüstzeiten schneiden.“

Aarnink Vleeswaren produziert täglich zwischen 650 und 700 verschiedene Fleisch- und Wurstartikel für Einzelhandel, Gastronomie, Metzgereien und Food Service. Das erfordert ein hohes Maß an Flexibilität in der Produktion. Deshalb vertraut der Fleischbetrieb aus Lochem (Niederlande) zum Schneiden, Portionieren und Verpacken der eigenen Produkte auf die Lösungen von Weber Food Technology. „Dank der Maschinen von Weber sind wir in der Lage, verschiedene Produkte ohne lange Umrüstzeiten zu schneiden. Das ist eine wesentliche Anforderung innerhalb unserer Produktion“, erklärt Bart Aarnink, Geschäftsführer und Eigentümer von Aarnink Vleeswaren.

„Flexibilität hat bei uns oberste Priorität“, fährt Bart fort, der das Familienunternehmen heute in zweiter Generation führt. Gegründet wurde das Unternehmen von seinem Vater Ton, einem gelernten Metzger, der jahrelang selbstständig mehrere Metzgereien betrieb. „Mein Vater begann mit einem eigenen Laden und hat unser Unternehmen zu dem aufgebaut und erweitert, was es heute ist. Bei Aarnink Vleeswaren stellen wir Qualitätsprodukte her, bei denen wir den traditionellen Charakter von Fleischwaren wahren möchten.“ Innerhalb dieses Marktsegments ist das Unternehmen nach eigener Aussage Marktführer. Grund dafür seien zum einen das breite Sortiment und ein hervorragender Service, der für ein Familienunternehmen charakteristisch sei, und zum anderen Produkte mit dem authentischen „Geschmack von früher“.

Autor: Martijn Schwillens

Die Produktionslinie von Weber

Einzigartig durch Flexibilität und Vielfalt.

Der aktuelle Markt – insbesondere im Food Service Bereich – erfordert Flexibilität und eine große Produktvielfalt. „Heute Morgen bestellt, heute Abend geliefert. Heute Nachmittag bestellt, morgen geliefert. Wenn schönes Wetter vorhergesagt wird, möchten Kunden ihr Angebot schnell anpassen oder für einen bestimmten Zeitraum erweitern können. Das Gleiche gilt für Aktionswochen oder Veranstaltungen. Wir pflegen kurze Kommunikationswege und entlasten unsere Kunden durch eine Vielfalt an Produkten, die wir zudem schnell liefern können“, betont Bart. Ein Beispiel für diesen außergewöhnlichen Service ist die Tatsache, dass Aarnink Vleeswaren täglich 650 bis 700 Artikel „in Echtzeit“ für Kunden zur Bestellung bereithält. „Unser Angebot ist sehr vielfältig, mit Stückverpackungen, Doppelpackungen, 80 g-, 200 g-, 500 g- und 1 kg-Packungen, aber auch komplette Blöcke“, erzählt Bart. „Bei einigen Kunden kommen wir fünf- bis sechsmal pro Woche vorbei, andere bestellen ein- oder zweimal im Monat. Wir kennen den Markt und wissen, wie wir diesen bedienen müssen. In den Niederlanden gibt es nicht viele Fleischproduzenten, die den Food Service so bedienen wie wir, geschweige denn, dass sie dies überhaupt wollen. Diese Flexibilität macht uns einzigartig.”

Ebendiese Flexibilität erfordert einen entsprechenden Maschinenpark, der die Kundenanforderungen realisieren und die Produktvielfalt verarbeiten kann. Was genau die Verarbeitungslinien bei Aarnink leisten müssen, weiß René Kamsteeg, Managing Director von Weber Benelux. „Ausfallzeiten sind bei Aarnink inakzeptabel, daher wünschen sie sich einen Partner, der schnell reagieren und mit Lösungen unterstützen kann, die wirklich helfen. Außerdem hat das Unternehmen eine riesige Menge an Produkten, die es ohne lange Umrüstzeiten schneiden möchte. Daher kann der Bediener einfach ein anderes Rezept wählen und die Linie kann weiterlaufen.“

Acht Produktionslinien von Weber

Automatisierung ist Trumpf.

Insgesamt stehen bei Aarnink Vleeswaren acht Weber Produktionsanlagen: fünf Linien mit dem Weber Slicer 305, eine Linie mit dem Weber Slicer 404 und zwei Linien für größere Produktionskapazitäten mit einem Weber Slicer 604 inklusive Pick Roboter. Aarnink hat im Laufe der Jahre eine umfassende Automatisierung der Produktion vorgenommen. „Früher hatten wir drei separate Linien für unsere 500-Gramm- und 1-Kilo-Verpackungen. Das bedeutete viel Handarbeit und damit eine relativ geringe Rendite. Seit wir unsere Produktion automatisiert haben, produzieren wir mehr Kilogramm und mehr verschiedene Verpackungen pro Stunde – mit weniger Mitarbeitern. Wir haben damals mit einem Slicer von Weber und zwei weiteren Marken begonnen. Im Bereich des Slicens war Weber den anderen Marken weit überlegen. Ihr Wissen und ihre Kompetenz sind hervorragend. Außerdem entwickeln sie ihre Maschinen kontinuierlich weiter“, unterstreicht Bart Aarnink. „Wir haben uns an Weber gewandt und erklärt, dass wir künftig all unsere Produkte – roh, gekocht, fermentiert usw. – auf einer einzigen Linie verarbeiten wollten“, fährt er fort. Nach der Durchführung eines Leistungstest herrschte Begeisterung, denn: Mit der Lösung von Weber konnte Aarnink drei (manuelle) Linien einsparen und durch eine einzige automatisierte Linie ersetzen. „Wir produzieren jetzt viel mehr und flexibler, mit 60 Prozent weniger Personal als früher. Wir sind einfach sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Weber“, freut sich Bart Aarnink.

Auch im Bereich Service und Wartung sorgt Weber dafür, dass alles läuft, merkt René Kamsteeg an: „Stillstand ist keine Option, deshalb führen wir regelmäßig Wartungsarbeiten durch. Wenn wir sehen, dass ein Teil innerhalb von drei bis sechs Monaten ausgetauscht werden muss, sorgen wir dafür, dass Aarnink dieses Teil bereits auf Lager hat. So kommt es nicht zu Produktionsausfällen, wenn ein Teil verschlissen ist und ausgetauscht werden muss.“

Kundenanforderungen im Fokus.

Kamsteeg erzählt, dass man sich bei Aarnink Vleeswaren trotz der großen Vielfalt und vielen kleinen Chargen bewusst für einen leistungsstarken Weber Slicer 604 und wePICK 3000 Pick Roboter mit integrierter Pufferfunktion entschieden hat. „Dank der Pufferfunktion konnten wir die Kapazität auf ein Vielfaches der ursprünglich erwarteten Verpackungsanzahl pro Minute steigern. Diese Produktionslinie hat keine Ausfallzeiten mehr,“ erläutert Kamsteeg. Möglich ist das, da der Pick Roboter den Slicer zur Erreichung der exakten Anzahl von Portionen steuert. Dadurch entsteht ein temporärer Puffer, sodass der Roboter bei einem Produktwechsel oder einer neuen Charge weiterlaufen und die Verpackungsmaschine mit fertigen Portionen befüllen kann. Während der Wiederbeladung des Slicers wird dieser Puffer zunächst aufgebraucht, sodass ein kontinuierlicher Prozess ohne Stillstand gewährleistet ist.

Die Automatisierung der Produktion in Lochem ist laut Bart Aarnink noch nicht abgeschlossen, im Gegenteil, es seien bereits weitere Schritte gemeinsam mit Weber Food Technology geplant: „Seit 2018 befinden sich unser Hauptsitz sowie die Bereiche Slicing, Kommissionierung und Logistik in Lochem, seit 2024 unsere gesamte Produktion. Wir möchten unseren End-of-Line-Bereich noch weiter automatisieren. Die zentrale Frage lautet: Wie können wir dies unter Beibehaltung unserer derzeitigen Flexibilität realisieren? Dazu möchten wir gemeinsam weitere Schritte einleiten.“ Begonnen hat die Zusammenarbeit für den neuen Hauptsitz in Lochem allerdings nicht mit Gesprächen über technische Produktionslösungen. „Ursprünglich kamen wir ins Gespräch, weil ich das neue Gebäude kannte und Aarnink beraten konnte, wie sie dieses so effizient wie möglich einrichten können. Dieser Ansatz entspricht auch unserem Kundenversprechen „Expect More“. Denn gemeinsam ist man stärker“, berichtet René Kamsteeg. Für Weber liegt der Fokus darauf, eine Lösung zu finden, die den Kunden voranbringt und ihm Verbesserungen wie beispielsweise Automatisierung ermöglicht. In vielen Fällen geschieht das gemeinsam und partnerschaftlich mit dem Kunden zusammen – so wie mit Aarnink Vleeswaren. „Wenn ein Kunde einen Wunsch hat, dann muss dieser erfüllt werden. Und wenn es die passende Lösung noch nicht gibt, dann entwickeln wir sie. So arbeiten wir bei Weber“, bringt es Kamsteeg auf den Punkt.

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