Mitarbeiter in Schutzkleidung sprechen neben roten Kisten und einer Fleischverarbeitungslinie in einer industriellen Produktionsumgebung.
Wie es die Goldschmaus Gruppe schafft, in einem stagnierenden Markt ihre Profitabilität zu steigern.

Eine Gemeinschaft, die Gold wert ist.

Sachlich, klar und direkt – so sind die Menschen im Norden Deutschlands. Auch wenn es darum geht, den besten Anlagenpartner für die eigene Produktion auszuwählen. Da zählen harte Fakten wie Präzision, Ausbeute und Effizienz. Ebendiese haben die Goldschmaus Gruppe vor nahezu zehn Jahren zu Weber Food Technology gebracht. Was sie seither im Rahmen der Zusammenarbeit erfahren, ist allerdings noch etwas anderes, etwas nicht minder Norddeutsches: Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und die große Lust, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.

Tim Buddemeyer und Markus Wildermann begegnen einem mit einem Mix aus höflicher Neugier und gelassener Zurückhaltung. Ehrlich, direkt und bodenständig fallen Sätze wie „Bei Goldschmaus haben wir das Motto: eine Gemeinschaft, die Gold wert ist.“ Und natürlich sprechen sie diese nicht initiativ aus, sondern nur auf Nachfrage. Schnell wird klar: Hier zählen Taten, nicht schöne Worte! Dieser Eindruck verstärkt sich beim Blick auf die Zahlen, die Betriebsleiter Tim Buddemeyer parat hat: 870 Tonnen Fleisch verarbeite die Goldschmaus Gruppe am Tag, 150 Tonnen davon sind Rind, der Rest Schwein. Bezogen auf das Gewicht gehen 30 bis 40 % in den Export, der größere Anteil bleibt somit im deutschen Business-to-Business-Markt: Großhändler, Einzelhandel und weiterverarbeitende Betriebe machen das Gros der Kunden von Goldschmaus aus. „Wir gehören zu den Top Ten der fleischverarbeitenden Unternehmen in Deutschland.“ Tatsächlich rangiert die Goldschmaus Gruppe auf Platz vier – norddeutsche Bescheidenheit. 

Produkt
Fleischwaren
Fokus
Yield Management
Partnerschaft
Seit 2017

Schwarte schneiden ohne Verlust.

Dass in einem solchen Massenmarkt die Ausbeute eine enorme Rolle spielt, verstünde sich von selbst, sagt Buddemeyer: „Jeder Unternehmer muss auf die Effizienz schauen.“ Effizienz erzeuge man bei Goldschmaus primär über die Präzision der Anlagen; eine hohe Ausbeute also, oder ganz konkret: Entschwarten ohne Verlust des wertvollen Muskelfleisches. Zerlegeleiter Markus Wildermann sieht genau das als eine der Kernkompetenzen von Weber Food Technology bzw. der eingesetzten Technik: „Das lässt sich ganz einfach erklären: Mit den Abschwartern von Weber erzielen wir eine signifikant höhere Ausbeute an wertvollem Muskelfleisch. Die Schwarte wird extrem dünn und präzise abgetragen – ein messbarer wirtschaftlicher Vorteil, bei dem andere Systeme in unseren Tests nicht mithalten konnten.“ 

Eine Weber Maschine verarbeitet rohes Fleisch auf einer Förderlinie mit roten Kisten in einer industriellen Produktionsumgebung.

Wildermann ist Weber-Fan. Und das war er schon, bevor er vor zwanzig Jahren zur Goldschmaus Gruppe kam. Als es dann 2017 bei Goldschmaus darum ging, einen Maschinenpartner für Abschwarter zu finden, brachte er Weber ins Spiel. „Ich hatte damals schon gehört, dass die Ausbeute mit Weber-Anlagen besser wäre“, erinnert er sich. Darum habe man sich mit Weber in Verbindung gesetzt, sich den Bandabschwarter vom Typ ASB 560 vorführen lassen, drei Probegeräte bekommen und sich nach der Testphase entschieden, den Betrieb nach und nach auf Weber-Maschinen umzustellen. Heute laufen bei der Goldschmaus Gruppe in der Verarbeitung achtzehn Skinner von Weber Food Technology. Zusätzlich zu den Entschwartern ASB 560, ASP 560 und ASP 560 D kamen im Jahr 2020 außerdem Entvliesmaschinen vom Typ AMS 533 hinzu. Inzwischen kommt der größte Teil des Goldschmaus-Maschinenparks im Bereich der Zerlegung von Schweine- und Rindfleisch aus dem Hause Weber. 

Mitarbeiter in Schutzkleidung verarbeiten rohes Fleisch an einer Weber Maschine auf einer industriellen Produktionslinie.

Innovationsfreude – nehmen und geben.

So schwer die herausragende Ausbeute der Weber-Anlagen für Buddemeyer und Wildermann wiegt, gab es für ihre Entscheidung, in dieser Größenordnung auf Weber zu setzen, weitere gute Gründe. Einer, der für Tim Buddemeyer besonders wichtig ist: das Gefühl, mit den Problemstellungen, die man täglich vor der Brust hat, von Weber gesehen und gehört zu werden. „Der offene Austausch und die Bereitschaft, typische Problemstellungen gemeinschaftlich anzugehen, sind der größte Benefit, den ich bei Weber sehe“, betont der Betriebsleiter. „Innovationsfreude und Offenheit sind etwas, das Weber wirklich auszeichnet und uns verbindet.“

Eine Einschätzung, die Markus Wildermann eindrücklich bestätigt: „Wenn man den Servicetechnikern von Weber Anregungen gibt, dann melden sie sich immer, um die Weber-Maschine gemeinsam mit mir individuell auf unsere Bedürfnisse anzupassen. Das ist für mich schon herausragend!“ Ebenso wie der Umstand, dass Markus Wildermann seit dem Antrittsbesuch der Servicetechniker von Weber deren persönliche Handynummern habe, um sich jederzeit melden zu können, wenn er Probleme mit einer Anlage hat. Im Gegenzug erkläre er sich immer gerne bereit, die ein oder andere Innovation aus dem Hause Weber in seiner Produktion zu testen, um praxisrelevantes, ehrliches Feedback zu geben. Zuletzt so geschehen für eine neue Andruckrolle, erinnert sich Wildermann und lacht: „Das ist eine echte Win-win-Situation: Weber erhält wertvolles Praxisfeedback und wir können die neuesten Technologien direkt mitgestalten.“ Über diese Einstellung freut sich Luke Petras, Project Sales Manager bei Weber Food Technology, besonders. Er ist seitens Weber der direkte Ansprechpartner für Goldschmaus und darf aufgrund der guten und engen Beziehung auch mit potenziellen Neukunden die Produktion von Goldschmaus besuchen, um dort Weber-Maschinen im realen Betrieb vorzuführen. Selbstverständlich ist das für ihn nicht: „Das setzt definitiv eine Menge Vertrauen uns gegenüber voraus.“

Verlässlichkeit im täglichen Betrieb.

Für Markus Wildermann liegt auf der Hand, dass sich die Investitionen in die Maschinen von Weber Food Technology in mehrfacher Hinsicht auszahlen. „Wenn man gute Maschinen hat, vereinfacht einem das den gesamten Tagesablauf“, sagt er. „Da muss ich morgens einmal prüfen, ob sie richtig eingestellt ist, dann geht es los und ich höre den ganzen Tag nichts mehr.“ Und wenn die Arbeit getan sei, seien Weber-Anlagen im Vergleich zu anderen Anlagen deutlich einfacher und somit schneller zu reinigen. „Einen Weber-Entschwarter kann ich innerhalb von drei Minuten werkzeuglos so zerlegen, dass die Reiniger alles, was mit Fleisch in Berührung kommt, vernünftig erreichen können“, beschreibt er. Weil die Bänder hochklappbar seien, könne die Anlage von unten gespült und desinfiziert werden, ohne dass einzelne Komponente ausgebaut oder abgehängt werden müssen. Insbesondere in einer Produktion mit wenigen Fachkräften sei das ein enormer Zeit- und Sicherheitsvorteil.

Verlässlichkeit im täglichen Betrieb.

Für Markus Wildermann liegt auf der Hand, dass sich die Investitionen in die Maschinen von Weber Food Technology in mehrfacher Hinsicht auszahlen. „Wenn man gute Maschinen hat, vereinfacht einem das den gesamten Tagesablauf“, sagt er. „Da muss ich morgens einmal prüfen, ob sie richtig eingestellt ist, dann geht es los und ich höre den ganzen Tag nichts mehr.“ Und wenn die Arbeit getan sei, seien Weber-Anlagen im Vergleich zu anderen Anlagen deutlich einfacher und somit schneller zu reinigen. „Einen Weber-Entschwarter kann ich innerhalb von drei Minuten werkzeuglos so zerlegen, dass die Reiniger alles, was mit Fleisch in Berührung kommt, vernünftig erreichen können“, beschreibt er. Weil die Bänder hochklappbar seien, könne die Anlage von unten gespült und desinfiziert werden, ohne dass einzelne Komponente ausgebaut oder abgehängt werden müssen. Insbesondere in einer Produktion mit wenigen Fachkräften sei das ein enormer Zeit- und Sicherheitsvorteil.

Die Maschinen von Weber Food Technology seien außerdem robust und langlebig. Die im Jahr 2017 erworbene Anlage liefe nach wie vor einwandfrei und zuverlässig. Und nach der Wartung, die GOLDSCHMAUS zwei Mal im Jahr von Weber durchführen lässt, sogar „wieder wie neu“, sagt Wildermann, „und deutlich präziser“, ergänzt Tim Buddemeyer. „Die tägliche Wartung erfolgt inhouse. Durch die Weber-Spezialisten werden die Abschwarter jedoch wieder so eingestellt werden, dass wir die Präzision bekommen, die wir haben wollen“, betont Betriebsleiter Tim Buddemeyer einmal mehr das Thema der Anlageneffizienz. Für ihn das absolute Hauptkriterium: „Effizienz und Präzision sind einfach die Key Facts, die sich bei jedem Verarbeitungsschritt wiederholen und den Unterschied machen.“

Wenn Leistung entscheidet.

Diese Aussage bekommt noch mehr Gewicht vor dem Hintergrund, dass die GOLDSCHMAUS Gruppe in einem stagnierenden Markt darauf setzt, die eigene Wertschöpfung zu vertiefen und Produkte bis zur Convenience-Reife anzubieten. Anlässe wie strategische Entwicklung oder überarbeitete Vorschriften führen bei der GOLDSCHMAUS Gruppe immer wieder dazu, den eigenen Maschinenpark kritisch zu hinterleuchten, neue Hersteller zu evaluieren und gegebenenfalls auch mal umzusatteln. „Natürlich fühlen wir uns unseren Herstellern verbunden“, sagt Buddemeyer. Nicht zuletzt, weil man bei GOLDSCHMAUS immer bestrebt sei, möglichst viel Wertschöpfung im Land zu halten, um so die heimische Industrie zu stützen. „Aber letztendlich gilt diese Verbindung nicht bis zur letzten Instanz. Wenn jemand eine bessere Ausbeute liefert, muss ich eine entsprechende Entscheidung treffen.“ 

Ein Mitarbeiter in der Fleischverarbeitung führt in Schutzkleidung rohes Fleisch in eine Weber Maschine in einer industriellen Produktionsumgebung ein.

Kein Satz, der Luke Petras beunruhigt. Er weiß, dass weder der Bandabschwarter ASB 560 noch die Entvliesmaschine AMS 533 den direkten Vergleich mit Maschinen anderer Anbieter scheuen müssen. „Unsere Maschinen sprechen für sich“, sagt er. „Sie liefern zuverlässig hohe Ausbeuten, erlauben dank anwendungsspezifischer Einstellmöglichkeiten die Anpassung an viele unterschiedliche Produkte, sichern auch im Dauereinsatz eine gleichmäßige Bearbeitung und sind technologisch häufig einen Schritt voraus.“ 

Drei Männer stehen vor einem Lieferfahrzeug im Ladebereich eines Industriebetriebs.

Eine Entscheidung, die sich auszahlt.

Zerlegeleiter Markus Wildermann unterhalte sich viel mit Kollegen aus anderen Unternehmen: „Viele sprechen über Weber, scheuen aber zunächst die Investition. Wenn wir uns dann über die konkreten Ergebnisse bei der Ausbeute austauschen, wird schnell klar, dass sich die Anschaffung über die gesteigerte Effizienz in kürzester Zeit amortisiert.“ Bei GOLDSCHMAUS ist jedenfalls auch die jüngste Investitionsentscheidung für eine Weber-Maschine gefallen. Im März bestellt und im Juni geliefert wurde ein ASB 560 Bandabschwarter, der je nach Bedarf stand-alone betrieben oder in die Zerlegelinie integriert werden kann und gezielt auf den Dauerbetrieb ausgelegt ist, wie er bei GOLDSCHMAUS an der Tagesordnung ist. Wie auch immer sie eingesetzt wird, auch diese Weber-Maschine wird deutlich zur Effizienzsteigerung innerhalb der Zerlegung beitragen. Markus Wildermann freut sich entsprechend auf den Neuzugang. Wenn es nach ihm geht, wird auch künftig kein anderer Abschwarter als einer von Weber in die Goldschmaus-Produktion einziehen. Doch für ihn und die GOLDSCHMAUS Gruppe sind effiziente Maschinen nur ein Teil der Erfolgsgeschichte – entscheidend sind die enge Zusammenarbeit mit Weber und der gemeinsame Wille zur Weiterentwicklung.

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