Weber zu Besuch bei Outokumpu in Finnland.
Vom Rand des Polarkreises bis in die Maschinen von Weber Food Technology – so lässt sich die Reise des Edelstahls beschreiben, den das Unternehmen zur Herstellung seiner Lösungen verarbeitet. Wo dieser Werkstoff seinen Ursprung hat, erlebten CEO Tobias Weber und Robert Schwabe, Chief Corporate Sustainability Officer, bei einem Besuch des Outokumpu-Werks in Tornio sowie der benachbarten Kemi-Mine in Finnland. Die Reise bot eindrucksvolle Einblicke in die Herkunft eines der zentralen Werkstoffe des Unternehmens – und in eine Partnerschaft mit Vorbildcharakter.
Grüner Stahl – nicht nur ein Buzzword, sondern gelebte Realität.
Die Kemi-Mine befindet sich im Besitz von Outokumpu. Dass ein Stahlproduzent eine eigene Mine besitzt, ist etwas sehr Besonderes und einzigartig in Europa. Outokumpu gehört heute zu den nachhaltigsten Edelstahlproduzenten weltweit. Der durchschnittliche CO₂-Fußabdruck des Unternehmens liegt bei lediglich 1,52 kg CO₂e pro Kilogramm Edelstahl – deutlich unter dem globalen Branchendurchschnitt von rund 7 kg CO₂e. Bis Ende 2025 soll die Kemi-Mine sogar zum weltweit ersten CO₂-neutralen Bergwerk werden.
Bereits jetzt wurden im Werk Tornio über 80 % des Strombedarfs auf CO₂-neutrale Quellen umgestellt, fossile Brennstoffe weitgehend ersetzt und Investitionen in eine Biokoks- sowie Biomethananlage zur weiteren Dekarbonisierung angestoßen.
Weber profitiert direkt von dieser nachhaltigen Produktionsweise. Durch den jährlichen Bezug von über 1.200 Tonnen Edelstahlblech bei Outokumpu spart das Unternehmen im Vergleich zum globalen Durchschnitt rund 6.576 Tonnen CO₂ ein – ein messbarer Beitrag zu klimafreundlicheren Produktionsprozessen in der Lebensmittelverarbeitung und zur Erfüllung der eigenen Nachhaltigkeitsziele.
Eine Partnerschaft mit Verantwortung.
Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Weber und Outokumpu geht weit über ein klassisches Lieferverhältnis hinaus. Sie ist eine strategische Partnerschaft, die auf gemeinsamen Werten basiert:
- Nachhaltigkeit, die messbar ist
- Zuverlässigkeit in Qualität und Lieferkette
- Transparenz und Innovationsgeist auf jeder Ebene
Gemeinsam gestalten die beiden Unternehmen eine Lieferkette mit Verantwortung – von der Mine bis zur Maschine. Die Partnerschaft besteht seit Jahrzehnten und ist geprägt von Vertrauen, Qualität und dem gemeinsamen Verständnis, dass echte Nachhaltigkeit nicht laut vermarktet werden muss, sondern tagtäglich gelebt wird. Schon lange bevor „grüner Stahl“ im Mittelpunkt von Debatten stand, war für Weber klar: Hochwertige Maschinen entstehen nur dann, wenn auch der eingesetzte Werkstoff höchsten technologischen und ökologischen Anforderungen gerecht wird. Deshalb ist es für das Unternehmen essenziell, zu wissen, woher die Materialien stammen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Denn Verantwortung beginnt nicht erst beim Bau der Maschine, sondern bei der Wahl des richtigen Werkstoffs.