Weber Maschinenbau setzt auf regenerative Energien

Weber investiert eine sechsstellige Summe, um Energiekosten zu senken und den CO²-Ausstoß zu minimieren.

Seit der Gründung 1981 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Am Standort Breidenbach im Kreis Marburg-Biedenkopf sind auf 5.000 m² heute rund 300 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung beschäftigt. Die Energiekosten machen einen beträchtlichen Anteil an den Gesamtkosten des Unternehmens aus. Jetzt investierte Weber eine sechsstellige Summe, um die Energiekosten zu senken und den CO²-Ausstoß zu minimieren. "Ich bin mir meiner Verantwortung als Unternehmer bewusst. Auf der einen Seite können und wollen wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und umweltfreundlich produzieren. Und auf der anderen Seite müssen wir die Kosten im Griff behalten, um langfristig die Arbeitsplätze zu sichern." sagt Günther Weber, Gründer und Eigentümer von Weber Maschinenbau. Vor allem das Verwaltungsgebäude aus den 80er Jahren wurde energetisch grundsaniert. Dächer und Betonfassade erhielten eine zusätzliche Wärmedämmung und wurden technisch auf den neusten Stand gebracht. Eine Wärmepumpen-Heizanlage löste die Ölheizung ab. Wurden früher noch 22.000 Liter Öl pro Jahr zum Beheizen der Gebäude verbraucht, müssen heute nur wenige KW Strom zum Betreiben der Wärmepumpe aufgewendet werden. Zur Sicherheit und für Tage mit extrem niedrigen Außentemperaturen wurde eine Gas-Brennwert-Therme installiert. Allein durch diese Maßnahmen konnten Energieverbrauch und CO2 Ausstoß um mehr als 65 % reduziert werden. Der spezifische Energiebedarf eines durchschnittlichen Baubestandes liegt bei 70 bis 280 KWh pro Quadratmeter. Dank der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen konnte Weber diesen Wert auf nur noch 19,5 KWh pro Quadratmeter senken. Das allein genügte dem Breidenbacher Unternehmen aber noch nicht. Zusätzlich erzeugen heute 130 Photovoltaik Module bis zu 27.000 KWh Strom pro Jahr. Der erzeugte Strom wird in erster Linie für den eigenen Bedarf verwendet und nur der Rest wird ins Netz eingespeist. Sechs Monate lang wurde umgebaut, saniert und erneuert. Fertig ist Weber damit aber noch lange nicht. Demnächst ist Phase 2 der Umbaumaßnahmen geplant. Der Eingangsbereich zum Beispiel soll dann zu einem großzügigen, freundlichen Foyer umgebaut werden. Der Einsatz hat sich in jedem Fall gelohnt! Weber hat nicht nur in Umweltschutz und Standortsicherheit investiert, sondern gleichzeitig auch jetzt schon das optische Erscheinungsbild verbessert. Heute strahlt eine Metall-Glas-Fassade, wo früher weißer Beton dominierte. Wer hochwertige Produkte herstellt und verkauft, muss dies schließlich auch nach außen verkörpern. Letztendlich wirkt sich die Neugestaltung des Unternehmens aber auch auf die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter aus. Sie sind die wertvollste Ressource jeder Unternehmung. Nur wer sich wohl fühlt, wird auch gerne gute Arbeit leisten. Verantwortlich für Entwurf und Umsetzung der Baumaßnahme:
Dipl. Ing. Friedrich Steinberg
Ingenieurbüro Schubert + Steinberg
Schlossstraße. 20
57334 Bad Laasphe
Telefon: 02752-4765-3
Fax: 02752-4765-59
Internet: www.architekt-statik.de Die Heizungsanlagen wurden von Maik Wickel GmbH in Zusammenarbeit mit der Abteilung Haustechnik der Weber Maschinenbau GmbH errichtet.
Maik Wickel GmbH
Hirtsgrund 7
57334 Bad Laasphe
Tel. 02752-1554 

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